LASER & LICHT

Photodynamische Therapie

Was ist photodynamische Therapie?

Die photodynamische Therapie wird zur Behandlung von sonnenbedingten Hautschädigungen (aktinische Keratose) oder auch von oberflächlichen Hauttumoren wie des M. Bowen oder des superfiziellen Basalzellkarzinoms angewandt. Der grosse Vorteil bei dieser Behandlung ist die Möglichkeit einer grossflächigen Behandlung (zum Beispiel der gesamten Glatzenregion).

Behandlung:
Zur Behandlung, welche übrigens eine Pflichtleistung der Krankenkasse darstellt, erhalten Sie einen Doppeltermin: Zuerst wird nach Aufrauen der Haut eine photosensibilisierende Substanz in Creme-Form auf das zu behandelnde Areal aufgetragen. Bei der konventionellen Form mit der Rotlampe wird das nun lichtempfindliche Areal mit einer Plastikfolie abgedeckt. Um einen guten Sonnenschutz zu gewähren, ist es sinnvoll, wenn Sie zur Behandlung z.B. eine Baseballmüzte oder Hut mitbringen. Ca. 3 Stunden später werden wir das zu behandelnde Areal mit einem Rotlicht beleuchten, welches dem Absorptionsspektrum der photosensibilisierende Substanz (5-ALA) entspricht und damit ein selektives Absterben der bösartigen Hautzellen erzeugt. Zeitweilen kann die Behandlung während der gut 10 Minuten Beleuchtung recht schmerzhaft sein, durch intensive Kühlung und auch Einnahme von Schmerztabletten ca. 2 Stunden vor der Behandlung ist dieser meist sehr gut in den Griff zu bekommen.
Neuerdings ist auch die Daylight-PDT zugelassen, bei welcher die Lichtreaktion ganz einfach durch einen 2-stündigen Aufenthalt im Freien ausgelöst wird. Der grosse Vorteil ist dabei eine deutliche Reduktion der Schmerzen. Wichtig ist die vorgängige Applikation eines Sonnenblockes, welcher die UV-Strahlen fern hält und somit nur das benötigte Spektrum des sichtbaren Lichts auf die Haut lässt.