VOR-NACHSORGE

Geschlechtskrankheiten

Was sind Geschlechtskrankheiten?

Bei Geschlechtskrankheiten handelt es sich um solche, welche durch sexuellen Kontakt übertragbar sind. Häufig in der Praxis gesehen und zu dieser Familie gehörig ist der Herpes genitalis und die Feigwarzen (Condylomata acuminata). Etwas seltener, aber teilweise heutzutage wieder etwas im Aufwind, sind die klassischen Geschlechtskrankheiten wie Lues (Syphilis), Tripper (Gonorrhoe), Chlamydien- oder HIV-Symptomatik.

Der Herpes genitalis führt zu meist schmerzhaften kleinen Bläschen im Genitalbereich, nicht selten auch mit einer gleichseitigen Lymphknoten-Schwellung in den Leisten. Die Condylomata acuminata sind meist asymptomatische, häufig bräunliche kleine Wärzchen, welche nicht selten durch eine Intimrasur verteilt werden. Bei den oben genannten klassischen Geschlechtskrankheiten kommt es entweder zu einem Ausfluss aus der Vagina oder dem Penis oder zu einem Substanzverlust der Haut (Ulcus).

Behandlung:
Je nach genauer Diagnose, zu welcher manchmal auch Abstriche oder Blutuntersuchungen nötig sind, wird die Erkrankung mit antiviralen oder antibiotischen Substanzen in Tabletten- oder Spritzenform behandelt. Von grösster Bedeutung ist hierfür selbstverständlich auch die Partnerbehandlung.